BMW steht ein vollgepacktes Jahr 2026 bevor. Den Auftakt machte die Enthüllung des neuen iX3 als erstem Modell der Neue Klasse. Zu dieser Familie sollen bis Ende 2027 insgesamt 39 weitere Modelle hinzukommen.
Einer der wichtigsten Termine des Jahres dreht sich um den 3er: Mit der achten Generation geht das Modell, das seit 50 Jahren das Markengen der Münchner prägt, den Schritt in die elektrische Ära. Und der Zeitpunkt rückt ganz nah: Der neue BMW i3 wird bereits am 18. März vorgestellt.
Bestätigt wurde das von Adrian van Hooydonk, Designchef der BMW Group. Auf Instagram zeigte er einen Teaser, der einen deutlich genaueren Blick auf das neue „Gesicht“ des Modells erlaubt.
Was ist über den i3 bereits bekannt?
Plattform Neue Klasse und 800-Volt-System
Nach dem Vorbild des Concept Vision Neue Klasse basiert der kommende elektrische 3er auf der neuen Neue-Klasse-Plattform, die mit dem iX3 Premiere feiert. Damit kommt auch die sechste Generation des eDrive-Systems zum Einsatz: eine 800-V-Elektroarchitektur, die Ladeleistungen von bis zu 400 kW unterstützt.
Leistung, xDrive 50 und Reichweite
Wie sein „Bruder“ soll der neue BMW i3 zunächst als xDrive 50 auf den Markt kommen. Diese Variante kombiniert zwei Elektromotoren – je einen pro Achse – und liefert 345 kW (469 PS) sowie 645 Nm Drehmoment.
Zur Batteriekapazität gibt es noch keine offizielle Angabe. Erwartet wird jedoch das gleiche Paket wie beim SUV, also 108,7 kWh (nutzbar). Damit dürfte die Reichweite über den 805 km (WLTP) liegen, die BMW für den iX3 nennt.
Später plant BMW zusätzliche Versionen mit geringerer Leistung und entsprechend reduzierter Reichweite, um den i3 für eine breitere Käuferschicht attraktiver zu machen.
Software-definiertes Fahrzeug, „Heart of Joy“ und Soft-Stop
Analog zum iX3 zählt auch der i3 zur kommenden Generation „software-definierter Fahrzeuge“ (SDV). Dabei prägen ein Bordnetz aus elektronischen „Gehirnen“ und die Anbindung an die Außenwelt das Fahrzeug.
Das neue elektronische Steuerungssystem mit dem Namen „Heart of Joy“ arbeitet als eine Art Superhirn: Es koordiniert Antrieb, Bremsen, Lenkung und Energierückgewinnung. Laut BMW reagiert das System bis zu zehnmal schneller als heutige Lösungen, was präzisere Rückmeldungen und ein natürlicheres Fahrgefühl ermöglichen soll.
Zusätzlich hebt BMW die Funktion Soft-Stop hervor. Sie soll das Abbremsen sanfter und gleichmäßiger gestalten und beim Anhalten Vibrationen sowie Geräusche reduzieren.
Wann kommt er?
Vor der Weltpremiere absolviert BMW die letzten Entwicklungs- und Abstimmungsfahrten im Wintertestzentrum in Arjeplog im Norden Schwedens. Dort bieten die Wetterbedingungen die passende Umgebung, um Fahrwerk, Traktion und elektronische Systeme final zu justieren.
Der Produktionsstart ist für die zweite Hälfte von 2026 vorgesehen. Wer dem SUV-Trend wenig abgewinnt, soll weiterhin eine Alternative bekommen: Der künftige BMW 3er – als Verbrenner und als Elektroversion – bleibt auch als Touring (Kombi) im Angebot.
Außerdem gilt: Die achte 3er-Generation wird nicht ausschließlich elektrisch. BMW arbeitet parallel an einer neuen Verbrennervariante auf Basis einer Weiterentwicklung der aktuellen CLAR-Plattform.
Für Performance-Fans gibt es ebenfalls positive Signale. Der bayerische Hersteller will die Tradition der M-Modelle fortführen: Neben einem M3 mit Verbrennungsmotor soll erstmals auch ein M3 100% elektrisch erscheinen.
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