Bis zum Ende des Jahrzehnts rechnet Dacia mit der Einführung von vier neuen Elektro-Modellen. Im Rampenlicht steht derzeit jedoch der neue Striker. Vorgestellt im Rahmen der Präsentation des FutuREady-Plans der Renault Group, stärkt er die Offensive der rumänischen Marke im C-Segment – und übernimmt neben dem Bigster die Rolle eines neuen Topmodells.
Dacia Striker im C-Segment: Crossover-Kombi statt SUV
Im Unterschied zum Bigster ist der Striker kein SUV. Dacia bezeichnet ihn zwar als Crossover, aus unserer Sicht trifft es eher ein robuster Kombi mit „hochgekrempelter Hose“. Gerade weil klassische Kombis im Zuge des anhaltenden SUV-Booms an Bedeutung verloren haben, ist diese Entscheidung bemerkenswert – und genau darin sieht Dacia die passende Chance, sich zu profilieren.
Mit 4,62 m Länge ist der Striker 5 cm länger als der Bigster. Das Konzept kombiniert die tiefere Sitzposition und das Platzangebot eines Kombis mit der für SUVs typischen Alltagstauglichkeit – ermöglicht durch eine höhere Bodenfreiheit, als sie in dieser Fahrzeugklasse üblich ist.
Optisch folgt er der aktuellen Dacia-Designsprache mit kantigen, kräftigen Linien. Neu ist unter anderem eine Lichtsignatur in „T“-Form. Bilder vom Innenraum des neuen Dacia Striker wurden bislang noch nicht veröffentlicht.
Elektrifizierung bezahlbar machen
Technisch basiert der neue Dacia Striker auf der CMF-B-Plattform – derselben Architektur, die (mit Ausnahme des Spring) auch den übrigen Modellen der Baureihe als Grundlage dient. Ziel ist es, elektrifizierte Mobilität im Segment der kompakten Familienfahrzeuge erschwinglicher zu machen.
Antriebe wie beim Bigster
Unter der Motorhaube sind keine Überraschungen zu erwarten: Der Striker soll sämtliche Antriebe mit dem Bigster teilen, einschliesslich Hybrid- und LPG-Varianten: den Hybrid 155, den neuen Hybrid-G 150 4×4 sowie den ECO-G.
Wann kommt er auf den Markt?
Einen konkreten Marktstarttermin für den Dacia Striker hat die Marke noch nicht genannt. Fest steht lediglich, dass das Modell im Juni vollständig enthüllt werden soll. Die Preise für den heimischen Markt sind noch nicht final, Dacia versichert jedoch, dass sie bei unter 25.000 Euro beginnen.
Neben dem Striker kündigte Dacia ausserdem an, dass das erste Elektroauto dieser neuen Offensive noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Dabei handelt es sich um einen Kleinstwagen auf Basis der AmpR Small-Plattform der Renault Group, die auch dem neuen Renault Twingo dient. Die Entwicklung verlief aussergewöhnlich schnell – in weniger als 16 Monaten – und das Modell soll bei unter 18.000 Euro starten. Diese Einführung bedeutet nicht das Aus für den Spring.
Auch die nächste Sandero-Generation, die für 2027–2028 erwartet wird, soll voraussichtlich eines der vier Elektro-Modelle enthalten, die Dacia auf den Weg bringen will. „Para a próxima geração, o Sandero contará com uma gama de motorizações totalmente multi-energias (…) perfeitamente alinhada com o plano de eletrificação da Dacia“, heisst es in der Mitteilung.
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