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PS im Stadtrat von Porto verlangt dringende Massnahmen für die Umgehungsstrasse und den Boavista

Zwei Männer in Anzügen prüfen einen Stadtplan an einer vielbefahrenen Straße mit Baustellenmarkierungen.

Sicherheit auf der Umgehungsstrasse

Die PS-Fraktion im Stadtrat von Porto unter Führung von Manuel Pizarro weist auf erhebliche Sicherheitsprobleme an der Umgehungsstrasse hin. Nach Angaben der Sozialisten habe es „in diesem Jahr bereits mindestens drei tödliche Überfahrunfälle“ gegeben. An Infrastruktur Portugals (IP) richtet die Fraktion daher die Forderung nach der „dringenden Durchführung einer Studie, um die Orte mit dem höchsten Risiko aufzulisten und Prioritäten für Massnahmen festzulegen“.

Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem der Schutz von Fussgängern sowie von Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der Vorstoss wird an diesem Dienstag in der Sitzung des Exekutivorgans der Stadt Porto eingebracht. Mit dem Dokument will der PS „IP und das Ministerium für Inneres auf die ernste Lage der mangelnden Verkehrssicherheit an der Umgehungsstrasse und auf die dramatischen Folgen dieser Situation, insbesondere den Verlust von Menschenleben, aufmerksam machen“.

Studie und Prioritäten für Eingriffe

Aus Sicht der Sozialisten soll die verlangte Untersuchung nicht nur Gefahrenstellen identifizieren, sondern auch eine Rangfolge der notwendigen Eingriffe schaffen, um gezielt und nachvollziehbar handeln zu können.

Sofortmassnahme am Knotenpunkt der Nordroute

Neben der Studie „fordern“ die Sozialisten von IP „eine sofortige Intervention, die ein sichereres Überqueren am sogenannten Knotenpunkt der Nordroute ermöglicht“. Dabei handele es sich um den bereits als wichtigsten Unfallschwerpunkt identifizierten Abschnitt, an dem zwei der tödlichen Überfahrunfälle des Jahres 2026 passiert seien.

Boavista schützen

Mit Blick auf Boavista, gegen den eine gerichtliche Anordnung zur Einstellung des Betriebs vorliegt, erwartet die PS-Fraktion von der Stadt Porto „Entschlossenheit, die vielen Hunderten von Jugendlichen und Personen zu schützen, die im Klub verschiedene Sportarten ausüben, und Bedingungen zu sichern, damit sie ihre sportliche Betätigung fortsetzen können“.

PDM, Sportzone Bessa und Sanierungsgebiet (ARU)

Der PS bekräftigt zudem, er werde „jede Änderung am PDM ablehnen, die die Zwecke der Sportzone Bessa verfälscht oder ihr eine zusätzliche bauliche Kapazität über das bereits Festgeschriebene hinaus einräumt“. Gleichzeitig fordert die Fraktion das Exekutivorgan auf, „mit der möglichen Dringlichkeit“ das Verfahren zur Einstufung der Sportzone Bessa als städtisches Sanierungsgebiet (ARU) vorzubereiten. Zur Begründung führt sie an, „diese Einstufung wird ein mächtiges Instrument sein, das die Interventionsmöglichkeiten der Kommune deutlich stärkt und spekulatives Verhalten schützt“.

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