Während der Volkswagen Golf gerade seinen 50. Geburtstag feiert, stellt die Marke das traditionelle Facelift zur Mitte des Modellzyklus vor – diesmal für die achte Generation.
Auch nach 50 Jahren und mehr als 37 Millionen gebauten Exemplaren entwickelt sich der Volkswagen Golf weiter. Mit dem Update erhält die Frontpartie ein aufrechter wirkendes Design sowie neu gestaltete Scheinwerfer. Erstmals leuchtet in europäischen Märkten zudem das Markenlogo.
Am Heck steht ebenfalls die Beleuchtung im Mittelpunkt: Die LED-Rückleuchten bekommen eine neue, dreidimensional gezeichnete Innenstruktur – sowohl beim Fünftürer als auch beim Variant.
Im Innenraum fällt vor allem das neue Infotainmentsystem (MIB4) ins Auge. Es bringt eine überarbeitete Menüstruktur für den Touchscreen mit, der bis zu 12,9 Zoll groß ausfallen kann. Optional lässt sich der Volkswagen Golf außerdem mit einem Head-up-Display ausstatten.
Direkt vor dem Fahrer sitzt das digitale Kombiinstrument, bei Volkswagen als Digital Cockpit Pro bezeichnet, mit einem 10,2-Zoll-Display. Am Lenkrad setzt Volkswagen nun wieder auf neue, physische Bedienelemente, die die bisherigen (weniger praktischen) Touch-Flächen ersetzen.
Ebenfalls neu ist der Sprachassistent IDA. Laut Volkswagen soll er natürliche Sprache verstehen. Wenn sich das in der Praxis bestätigt, lassen sich Funktionen wie Klimaanlage, Telefon oder Navigation einfacher steuern – zusätzlich zu lokalen Informationen wie etwa dem Wetter.
Optimierte Motorenpalette
Bei den Antrieben bringt der überarbeitete Volkswagen Golf ebenfalls Änderungen. Die Plug-in-Hybride werden nun von einem neuen 1,5-l-Benziner mit Turbolader und variabler Turbinengeometrie unterstützt, kombiniert mit einem Elektromotor sowie einem automatischen DSG-Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen.
Hinzu kommt eine neue Batterie mit 19,7 kWh (nutzbarer) Kapazität. Damit sind bis zu 140 km rein elektrisch möglich. Werden Elektro- und Benzinmotor gemeinsam genutzt, kann die Reichweite bis zu 900 km betragen.
Zur Wahl stehen dabei der eHybrid mit einer Systemleistung von 150 kW (204 PS) oder der optisch sportlicher auftretende GTE mit 200 kW (272 PS) Systemleistung.
Und wie steht es um die Verbrenner?
Neben den „Steckdosen“-Varianten bleibt der Volkswagen Golf weiterhin mit Benzin- und Dieselmotoren im Programm. Den Einstieg markiert der 1.5 TSI mit 115 PS und manuellem Getriebe.
Darüber rangiert derselbe 1.5 mit einem 48V-Mild-Hybrid-System sowie einem 7-Gang-DSG. Diese Ausführung ist mit 115 oder 150 PS konfigurierbar.
Für Vielfahrer gelten die TDI weiterhin als naheliegende Option. Sie setzen nach wie vor auf den 2,0-Liter-Motor mit 115 oder 150 PS, wobei die stärkere Variante ausschließlich mit DSG angeboten wird.
Die sportlichen Versionen der Baureihe nutzen weiterhin den 2.0 TSI, allerdings mit unterschiedlichen Leistungsstufen: Der Golf GTI liegt nun bei 265 PS, der GTI Clubsport erreicht 300 PS und der R kommt mit permanentem Allradantrieb auf 333 PS.
Ausstattungslinien und Preise des neuen Volkswagen Golf
Bei den Ausstattungslinien startet der Volkswagen Golf zum Marktstart in vier Varianten: Golf, 50 Jahre, Style und R-Line.
Unabhängig von der Version gehören unter anderem eine automatische Klimaregelung, das neue Multifunktionslenkrad, schlüsselloses Öffnen und Starten, Park Assist sowie diverse weitere Funktionen zur Serienausstattung.
Die Jubiläumsversion – ausschließlich als Fünftürer erhältlich – ergänzt mehrere Chromdetails, Ambientebeleuchtung und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. In der Ausstattung Style kommen weitere Serienumfänge hinzu.
Wer einen sportlicheren Auftritt bevorzugt, greift zur R-Line. Sie bringt verschiedene Elemente in glänzendem Schwarz an der Karosserie, sportlicher gezeichnete Stoßfänger, ein Sportlenkrad sowie Sitze mit verbessertem Seitenhalt.
Preislich ist die aktualisierte – und sehr umfangreiche – Volkswagen-Golf-Palette wie folgt eingeordnet:
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