Wir wissen, dass ein japanischer Sportwagen in den Startlöchern steht – mit einem standesgemässen V8. Unklar ist bislang jedoch, ob er den Namen des „Vaters“ oder der „Mutter“ trägt, sprich: ob er als Toyota oder als Lexus auf den Markt kommt. Deshalb haben wir ihn bereits als Nachfolger des Lexus LFA bezeichnet – möglicherweise war das zu früh gegriffen.
Toyota oder Lexus? Identität bleibt offen
Denn im vergangenen Juli zeigte sich der Prototyp beim Goodwood Festival of Speed erneut der Öffentlichkeit – und zwar unter Toyota-Flagge. Inzwischen ist er wieder bei Testfahrten aufgetaucht.
Je näher der Moment rückt, in dem die Tarnung „fällt“, desto klarer wird: Die Entwicklung dieses japanischen Supersportlers schreitet weiter voran. Und zur Erleichterung vieler petrolheads: Er wird nicht zu 100 % elektrisch. Auch wenn der gewaltige 4.8 V10 des LFA nicht zurückkehrt, soll ein V8 Biturbo mit einem Elektromotor kombiniert werden.
Innenraum mit Recaro-Carbon-Schalensitzen und LFA-Anklängen
Vom Interieur wissen wir bereits, in welche Richtung es geht. Beim Goodwood Festival of Speed öffneten Toyota-Ingenieure die Türen der Prototypen und gaben den Blick in den Innenraum frei – der damals bereits sehr nah an dem gewesen sein soll, was in den Serienversionen zu erwarten ist.
Im Cockpit stechen vor allem die Recaro-Schalensitze aus Carbon ins Auge, ausgeführt in einem kräftigen Rot – ganz so, wie man es auch vom Lexus LFA kennt. Ist das ein Hinweis?
Abseits davon prägen ein zentraler Bildschirm sowie darunter angeordnete, physische Tasten das Layout. Auffällig ist zudem eine stark ausgeformte Mittelkonsole, auf der sich offenbar runde Bedienelemente befinden. Auch hier: erneut sehr ähnlich zur Mittelkonsole des ikonischen japanischen Supersportlers.
V8 Biturbo mit elektrischer Unterstützung
Wenn es zur Marke dieses Modells noch Fragezeichen gibt, gilt das nicht für den Antriebsstrang. Selbst wenn wir vom Szenario ausgehen, dass es sich um den Nachfolger des Lexus LFA handelt, ist klar: Der berühmte, frei saugende V10 wird nicht eingesetzt.
Stattdessen sprechen Gerüchte von einem 4.0 V8 Biturbo in Verbindung mit einem Hybridsystem. Die Systemleistung soll sich dabei den 900 cv annähern – ein Wert, der ihn „auf Augenhöhe“ mit Wettbewerbern positionieren würde, etwa dem Mercedes-AMG GT E Performance (816 cv).
Wann lernen wir ihn kennen?
Einen konkreten Termin für die Premiere gibt es weiterhin nicht. Die Identität des Modells bleibt im Dunkeln, und auch seine öffentlichen Auftritte sorgen eher für Verwirrung: Mal ist er im Umfeld des Toyota-Teams zu sehen, mal trägt er aussen wie innen klare Anleihen an den Lexus LFA.
Ungeachtet dessen deutet vieles darauf hin, dass die Vorstellung noch bis zum Jahresende erfolgt. Beim Preis ist ebenfalls eine klare Tendenz erkennbar: Unter sechs Stellen dürfte er kaum liegen.
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