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FIAT Tris: elektrisches Lasten-Dreirad als neue Premiere

Rotes dreirädriges Elektro-Lastenmoped mit Gemüse- und Obstkisten im Innenraum eines modernen Gebäudes.

FIAT ist vor allem für kompakte Stadtautos bekannt, doch der Tris markiert für die Marke einen echten Neuanfang: ein elektrisches Lasten-Dreirad, das stark an einen modernen Nachfolger der ikonischen Piaggio Ape 50 erinnert.

FIAT Tris: Format, Nutzlast und Varianten

Mit nur 3,17 m Länge kann der Tris eine Euro-Palette aufnehmen und bis zu 540 kg zuladen. Angeboten wird er in drei Ausführungen - Chassis-Cab, Flatbed und Pick-up - und ist sowohl für innerstädtische Einsätze als auch für ländliche Regionen ausgelegt.

Antrieb, Batterie und Laden

Der Antriebsstrang ist bereits bekannt, denn er entspricht dem des Topolino und des Ami. Zur Verfügung stehen 9 kW (12 PS) sowie 45 Nm. Die Lithium-Batterie (48 V) fasst 6,9 kWh, was für eine Reichweite von 90 km reichen soll. Geladen wird an einer Haushaltssteckdose; eine Vollladung dauert 4h40min.

Stabilität, Tempo und Grundausstattung

Dreirädern haftet nicht der beste Ruf an, dennoch verspricht FIAT ein stabiles Fahrverhalten - unter anderem dank breiter Hinterachsspur, 12″-Felgen und einem langen Radstand. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h.

Als schlichtes Arbeitsfahrzeug ist der Tris dennoch mit den wichtigsten Dingen ausgestattet: LED-Scheinwerfer, Dreipunktgurte, ein 5,7″-Digitaldisplay und sogar ein geschlossenes Handschuhfach. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe an Zubehörteilen, die auf den Arbeitsalltag zugeschnitten sind.

Produktion und geplante Märkte

Gebaut wird der FIAT Tris in Marokko. Noch in diesem Jahr startet er in Afrika und im Nahen Osten. Gleichzeitig lässt FIAT die Tür für weitere Märkte wie Europa ausdrücklich offen. Und warum nicht?

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