Identitätswechsel beim Suzuki Jimny
Langsam bekommen wir den Eindruck, dass der Suzuki Jimny ein echtes Identitätsproblem hat. Schon öfter trat er als Mercedes-Benz G-Klasse, als Defender und sogar als Lancia Delta Integrale auf. Jetzt möchte er offenbar auch noch „französisch“ wirken.
DAMD-Bodykit im Renault-5-Stil für den Jimny Sierra Saudade
Verantwortlich dafür ist der japanische Tuner DAMD – und herausgekommen ist der bislang wohl ungewöhnlichste Suzuki Jimny, den wir gesehen haben. Auffällig ist nicht nur die Front, die klar vom Renault 5 inspiriert ist, sondern auch die Bezeichnung: Jimny Sierra Saudade. Ob die Japaner wohl wissen, was „saudade“ bedeutet?
Zum Kit gehören eine neue Frontpartie mit quadratischen Scheinwerfern im Stil der ursprünglichen Renault-5-Modelle, ein schwarzer Kühlergrill sowie eine Stossstange inklusive Unterfahrschutzplatte. Der betont abenteuerliche Look wird durch OZ-Racing-Felgen und einen Dachgepäckträger ergänzt.
Preise und Verfügbarkeit in Japan
Wer mit dem Gedanken spielt, ihn zu kaufen, muss allerdings mit einer Einschränkung leben: Der Jimny Sierra Saudade wird ausschliesslich auf dem japanischen Markt angeboten. Los geht es bei 2235 Euro (ohne Lackierung), oder bei 3300 Euro mit dem OZ-Racing-Felgensatz.
Motoren: 1,5 Liter vs. Kei-Car
Technisch bleibt hingegen alles beim Alten. Der Suzuki Jimny Sierra nutzt dieselben Eckdaten wie der Jimny, den wir von hier kennen: 1,5 Liter Hubraum und 102 PS. In Japan gibt es zusätzlich eine Kei-Car-Version des Jimny mit schmalerer Spur und einem nur 658 cm³ grossen Turbomotor, der 64 PS leistet.
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