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Skoda Kodiaq: Facelift mit neuer Optik, mehr Technik und neuen Motoren

Grüner Škoda Kodiaq RS SUV in Ausstellung mit großen Fenstern und moderner Innenarchitektur.

2016 eingeführt, bekommt der Skoda Kodiaq – das grösste SUV der tschechischen Marke – nun sein Update zur Modellpflege. Mit dem ersten Facelift präsentiert er sich mit leicht überarbeiteter Optik, zusätzlicher Ausstattung und überarbeiteten Antrieben.

Der Kodiaq war die „Speerspitze“ der SUV-Offensive des Herstellers und ebnete in Europa den Weg für Karoq und Kamiq. Nach mehr als 600.000 verkauften Exemplaren folgt jetzt die erste grosse Auffrischung.

Da es sich um eine Weiterentwicklung des bestehenden Modells handelt, bleiben die Eckdaten gleich: Der Kodiaq misst weiterhin 4.700 mm in der Länge und ist nach wie vor als Siebensitzer erhältlich.

Erkennt ihr die „Unterschiede“?

Obwohl die Abmessungen unverändert sind, bleibt auch die grundlegende Designsprache nah am Vorgänger. Trotzdem gibt es sichtbare Eingriffe – vor allem an Stossfängern und Leuchten.

Am deutlichsten fällt die Front auf: Die Scheinwerfer sind schmaler gezeichnet und können optional mit sequenziellen Blinkleuchten ausgestattet sein. Dazu kommt ein stärker vertikal ausgerichteter Kühlergrill, der optisch näher an den Enyaq rückt – das erste in Serie produzierte Elektro-SUV der Marke.

Am Heck unterscheiden sich vor allem die Rückleuchten. Zusätzlich gibt es neue Felgendesigns in Grössen von 17” bis 20” sowie einen markanter ausgeformten Heckspoiler.

Im Innenraum hat sich kaum etwas getan…

Im Cockpit des überarbeiteten Kodiaq sind die Neuerungen eher dezent. Auffällig sind vor allem neue Oberflächen und Materialien, eine überarbeitete Ambientebeleuchtung, kontrastfarbene Ziernähte sowie ein digitales Kombiinstrument mit 10,25” und vier wählbaren Ansichten.

In der Mittelkonsole sitzt ein Touchscreen, der optional 9,2” gross sein kann (Serie: 8”). Darüber läuft das Infotainmentsystem, das Remote-Updates für Software und Kartenmaterial unterstützt. Zudem ist es mit Android Auto, Apple CarPlay und MirrorLink kompatibel.

Der neue Skoda Kodiaq bietet ausserdem vernetzte Dienste – darunter beispielsweise die Einbindung des persönlichen Google-Kalenders.

Ein induktives Ladefach für das Smartphone ist verfügbar, steht jedoch auf der Optionsliste. Im Gegenzug sind die im Innenraum verteilten Ladeanschlüsse nun durchgehend als USB-C ausgeführt.

Motorenpalette mit Diesel und Benzin

Beim neuen Kodiaq wurde das Motorenprogramm mit den EVO-Aggregaten des Volkswagen Konzerns aktualisiert. Gleichzeitig hält Skoda weiterhin an Diesel- neben Benzinmotoren fest. Die Elektrifizierung, die beim „Cousin“ SEAT Tarraco bereits Einzug gehalten hat, lässt beim Kodiaq vorerst noch auf sich warten.

Zur Wahl stehen zwei Dieselmotoren und drei Benziner. Die Leistungsspanne reicht von 150 bis 245 in der RS-Version. Je nach Motor gibt es ein Sechsgang-Handschaltgetriebe oder ein Siebengang-DSG sowie Frontantrieb oder Allrad.

Typ Motor Leistung Getriebe Antrieb
Diesel 2.0 TDI 150 DSG 7-Gang Front / 4×4
Diesel 2.0 TDI 200 DSG 7-Gang 4×4
Benzin 1.5 TSI 150 6-Gang manuell / DSG 7-Gang Front
Benzin 2.0 TSI 190 DSG 7-Gang 4×4
Benzin 2.0 TSI 245 DSG 7-Gang 4×4

Skoda Kodiaq RS verabschiedet sich vom Diesel

Die sportlichste Ausprägung des Skoda Kodiaq bleibt der RS. Im Zuge des Facelifts entfällt jedoch der 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 (den wir gefahren sind) – an seine Stelle rückt der 2.0 TSI EVO-Benziner aus dem Volkswagen Konzern.

Mit 245 leistet dieser Motor ebenso viel wie etwa im Volkswagen Golf GTI. Neben dem kleinen Leistungsplus gegenüber dem Vorgänger (plus 5) ist vor allem das geringere Gewicht interessant: Rund 60 kg weniger sollen sich spürbar positiv auf die Fahrdynamik dieser schärferen Kodiaq-Variante auswirken.

Kombinierbar ist der Antrieb ausschliesslich mit dem neuen Siebengang-DSG (um 5,2 kg leichter) sowie dem Allradantrieb der tschechischen Marke.

Zur Mehrleistung passt ein betont sportlicher Auftritt: neue 20”-Felgen mit aerodynamischerer Form, ein Heckdiffusor, eine doppelte verchromte Auspuffendrohr-Optik und ein exklusiver vorderer Stossfänger zählen zu den wichtigsten Merkmalen.

Wann kommt er – und was wird er kosten?

Der überarbeitete Skoda Kodiaq startet in Europa im Juli dieses Jahres in den Verkauf, Preise für den portugiesischen Markt sind bislang jedoch nicht bekannt.

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